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»Herr: unser kleines Leben - ein Inzwischen,
Durch das wir aus dem Nichts ins Nichts enteilen.
Und unsre Jahre: Spuren, die verwischen,
Und unser ganzes Sein: nur ein Einstweilen.«

Mascha Kaléko
 
AKTUELL
Out now: Die beerdigte Nation
4. Juli, 8. August, 5. September, 11 Uhr: Führung auf dem Friedhof Columbiadamm
Anmeldung hier
Arndt Beck findet seine Motive an gewöhnlichen und ungewöhnlichen, meist öffentlichen Orten, d.h. sie werden nicht manipuliert oder inszeniert, sondern - im Objektiv der (analogen) Kamera - höchst subjektiv dokumentiert. In umfangreichen essayistischen Serien geht diese sich durchaus in der Tradition der street photography begreifende Anschauung jedoch über den rein dokumentarischen Charakter hinaus. Arndt Beck besteht auf die Autonomie eines jeden einzelnen Bildes, begreift es aber ähnlich einem Wort, welches erst im Satzzusammenhang seinen tatsächlichen Sinn erhält. Die primär inhaltliche Ausrichtung seiner Arbeit folgt der Maxime Walter Benjamins, nicht die Politik zu ästhetisieren, sondern die Ästhetik zu politisieren.