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Foto: H.J. Psotta
Arndt Beck

Geboren 1973 in Wesel, seit 1995 in Berlin.

Nach einigen künstlerischen Orientierungsversuchen in Musik, Schauspiel und Malerei sowie Reisen durch Europa und Südamerika findet er in der Begegnung und Zusammenarbeit mit dem bildenden Künstler und Hochschullehrer Prof. Helmut J. Psotta ›sein‹ künstlerisches Medium in der Fotografie. In langen intensiven Arbeitsphasen lernt er die radikalen ästhetischen Konzepte Psottas auf die ›eigene‹ deutsche Geschichte anzuwenden. Von 1999 bis 2008 erarbeiten sie den gemeinsamen Berliner Foto-Essay Autopsie 2000 - Stillstand der Geschichte und präsentieren ihn in insgesamt fünf sehr unterschiedlichen Ausstellungen (u.a. Galerie im Körnerpark, Galerie M, studio im hochhaus) in Berlin.

Während eines einjährigen Aufenthalts am Niederrhein 2002 entsteht das provinzielle Gegenstück zur Berlin-Autopsie: der Foto-Essay Raum ohne Volk. Wieder ist das manipulationslose Beobachten Arbeitsprinzip, wieder werden die Dinge befragt und nicht die Menschen: Kriegerdenkmäler, Friedhöfe und Landschaften verdichten sich in langen Serien zu kritischen Bestandsaufnahmen, deren Thema stets Geschichte und Gegenwart ist.

Außerdem entstehen ab 2004 verschiedene Texte, u.a. eine Geschichte der ehemaligen Berliner Militärfriedhöfe Columbiadamm und Lilienthalstraße, deren Veröffentlichung als eigenständige Publikation unter dem Titel Die beerdigte Nation (gemeinsam mit M. Euskirchen) im Januar 2009 im Karin Kramer Verlag Berlin erfolgt.

Im Frühjahr 2010 beginnt Arndt Beck während eines sechswöchigen Aufenthalts in Kaliningrad mit der Erarbeitung des Foto-Essays Kaliningrad ohne Heimweh. Im November 2010 wird er erstmals in der Berliner Galerie studio im hochhaus präsentiert. Weitere Reisen ins Kaliningrader Gebiet sollen folgen.


Arndt Beck

Born in Wesel, West-Germany, 1973, moved to Berlin in 1995.

After experience in music, theatre and painting, he travelled in Europe and South America. In 1998 he began cooperating with the professional fine artist and university professor Helmut J. Psotta and chose photography as ›his‹ artistic medium. During prolonged and intensive working-periods, he learned to apply the radical aesthetic concepts of Psotta to his ›own‹ recording of German history. From 1999 to 2008 he and Psotta worked together on their photo-essay Autopsy 2000 – History in Stillstand (Autopsie 2000 – Stillstand der Geschichte) and presented it in five very different exhibitions in Berlin.

During a one year residence in Lower Rhine (West Germany) in 2002, the counterpart to Berlin-Autopsy, the photo-essay Space without a people (Raum ohne Volk), was produced. Again non-manipulating observation is the working-principle, again things are being questioned but not people. This includes a large series of war-monuments, cemeteries and landscapes condensed into a critical stock-taking of history, past and present.

Besides this, different texts are being written since 2004, including a history of Berlin´s former military-cemeteries Columbiadamm and Lilienthalstraße. This was published in the book The buried Nation (Die beerdigte Nation, together with M. Euskirchen) in January 2009 (Karin Kramer Verlag Berlin).

During a six weeks longing residence in Kaliningrad in Spring 2010 he started to create the photo essay Kaliningrad without Nostalgia (Kaliningrad ohne Heimweh). In November 2010 it was presented for the first time in Berlin (studio im hochhaus). Further journeys to Kaliningrad region will follow.