Beitrags-Archiv für die Kategorie 'Veranstaltungen'

06.11.14: Fotoausstellung ekskursionistika

Mittwoch, 29. Oktober 2014 5:29

ARNDT BECK
ekskursionistika
Berlin – Toruń – Kaliningrad – Vilnius
Fotografische Skizzen (2008-2014)

[Website zur Ausstellung]   [Einladungskarte als pdf]

iconoclasm

aus der Serie: Ikonoklasmus

Kuratoren der Ausstellung: Arndt Beck | Berlin, Anna Zglińska | Toruń
Ausstellungsdauer: 7.11.2014 bis 22.2.2015
Eröffnung: Donnerstag, 6.11.2014, 19 Uhr
Einführung: Ulrike Schmiegelt

Musikprogramm: Oleksandr Babenko und Olga Babenko | Violine

studio im hochhaus – kunst- und literaturwerkstatt
Zingster Straße 25
13051 Berlin
Telefon | Fax 030-9293821
studioimhochhaus@kultur-in-lichtenberg.de

Kartenansicht

Montag bis Donnerstag 11 bis 19 Uhr
Freitag 11 bis 18 Uhr
Sonntag 14 bis 18 Uhr
An gesetzlichen Feiertagen ist geschlossen.

Projekt mit freundlicher Unterstützung der Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten | Ausstellungsfonds Kommunale Galerien

Thema: Bilder, Ekskursionistika, Kunst, Veranstaltungen | Kommentare (0) | Autor:

20. Februar: Neruda-Lesung

Dienstag, 28. Januar 2014 20:24

H.J. Psotta: Unruhe stiften - über Pablo Neruda

Am Donnerstag, den 20. Februar, 19 Uhr, stelle ich das jüngst erschienene Buch “H.J. Psotta: Unruhe stiften – über Pablo Neruda” in der Berliner Kunst- und Literaturwerkstatt studio im hochhaus vor (hier eine Rezension von Gerd Bedszent aus jW als pdf).

H.J. Psotta (1937-2012) lehrte und lebte viele Jahre seines Lebens in Chile und Peru und war mit dem chilenischen Nobelpreisträger bekannt. 1979/80 setzte er sich mit Nerudas Werk auseinander und präsentierte in dieser Zeit seine Reflexionen in einigen wenigen Lesungen und Gedicht-Rezitationen in der BRD. Neben Texten aus dem Buch gibt der Abend auch in Bildern einen Einblick in das Leben des Malers H.J. Psotta und bindet außerdem Tonbandaufnahmen von Neruda-Gedichten aus dem Jahr 1979 ein, wie diese hier zum Beispiel:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

(H.J. Psotta liest Pablo Neruda: Der General Franco in der Hölle der Verdammten, 1979)

Donnerstag, 20. Februar, 19 Uhr

H.J. Psotta: Unruhe stiften – über Pablo Neruda
Ein Programm in Bild, Text und Ton von Arndt Beck

studio im hochhaus – kunst- und literaturwerkstatt
Zingster Straße 25
13051 Berlin
Telefon | Fax 030-9293821
studioimhochhaus@kultur-in-lichtenberg.de

Eintritt: 4,- / ermäßigt 2,- €

Kartenansicht

Montag bis Donnerstag 11 bis 19 Uhr
Sonntag 14 bis 18 Uhr
An gesetzlichen Feiertagen ist geschlossen.

S-Bahn S 75 Richtung Wartenberg bis Hohenschönhausen; Tram M4, M5 | Richtung Zingster Str. bis Ahrenshooper Str.; Tram M4, M17| Richtung Falkenberg bis Prerower Platz; Bezirksamt Lichtenberg von Berlin; Abt. Bildung, Kultur, Soziales und Sport; Amt für Weiterbildung und Kultur; Fachbereich Kunst und Kultur; unterstützt wird die Einrichtung von der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH

Thema: Audios, Bücher, Kunst, Unruhe stiften, Veranstaltungen | Kommentare (0) | Autor:

15. November: Neruda-Lesung

Sonntag, 10. November 2013 23:21

Im Rahmen der Lesereihe Stadt Land Buch (Programm als pdf, was die Veranstaltung betrifft: S. 26 unten) findet am Freitag, den 15. November, 20 Uhr, im Kreuzberger Schnapphahn (Nähe Kottbusser Tor) eine Lesung um das jüngst erschienene Buch Unruhe stiften – über Pablo Neruda von H.J. Psotta statt. Ich lese aus dem Buch, spiele Tonbandaufnahmen von Neruda-Gedichten – gelesen von H.J. Psotta – ein und zeige einige von H.J. Psottas Bildern. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 15.11.2013, 20 Uhr
Der Schnapphahn in der Babinischen Republik
Dresdener Str. 14
10999 Berlin

Thema: Bücher, Kunst, Unruhe stiften, Veranstaltungen | Kommentare (0) | Autor:

18.-20. Oktober: “Parallele Erinnerung” auf den Magus Tagen Münster

Dienstag, 8. Oktober 2013 22:21

Magus Tage Münster

Vom 16. bis zum 20. Oktober finden die Magus Tage in Münster statt, die (im weitesten Sinne) den ebenda gestorbenen Königsberger Philosophen Johann Georg Hamann zum Thema haben. Vom 18. bis zum 20. Oktober ist während der Veranstaltungen im Theater Münster (bzw. dessen Theatertreff) unter dem bewährten Titel “Parallele Erinnerung” eine kleine (von mir kuratierte) Auswahl von Königsberg/Kaliningrad-Fotos aus der Sammlung von Max Popov zu sehen. Sein Buch ist dort auch zu kaufen und ich werde ebenfalls die meiste Zeit vor Ort sein.

Thema: Bilder, Kaliningrad ohne Heimweh, Kunst, Veranstaltungen | Kommentare (0) | Autor:

14. Juni: Königsberg is dead

Mittwoch, 5. Juni 2013 17:15

Königsberg is dead

In Anwesenheit des Regisseurs Max Zeitler zeigt das studio im hochhaus am Freitag, den 14. Juni, 19 Uhr, den “Punk-Lounge Dokumentarfilm” Königsberg is dead.

Man darf ein schwieriges Thema locker angehen, wenn der Informationsfluss darüber nicht versiegt. Königsberg Is Dead ist eines der wenigen gelungenen Beispiele dieser Sorte [...]

Eine unverkrampfte, dennoch weitsichtige Darstellung der Geschichte Königsbergs bis 1945, kontrastiert mit Meinungen aus dem heutigen Kaliningrad.

sueddeutsche.de

Freitag, 14. Juni, 19 Uhr
Königsberg is dead, 2004,
Dokumentation, D, F, 73 Min.
Buch und Regie: Max Zeitler & Gilbert Barillé
Anschließend: Max Zeitler|Regisseur im Gespräch mit Arndt Beck

studio im hochhaus – kunst- und literaturwerkstatt
Zingster Straße 25
13051 Berlin
Telefon | Fax 030-9293821
studioimhochhaus@kultur-in-lichtenberg.de

Eintritt: 4,- / ermäßigt 2,- €

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Montag bis Donnerstag 11 bis 19 Uhr
Sonntag 14 bis 18 Uhr
An gesetzlichen Feiertagen ist geschlossen.

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Thema: Kaliningrad ohne Heimweh, Kunst, Veranstaltungen, Videos | Kommentare (0) | Autor:

Noch bis zum 7. Juli: Parallele Erinnerung

Sonntag, 19. Mai 2013 15:13

Natürlich kann Königsberg nicht wieder erstehen. Es ist das Schicksal der Stadt, dass heute (historische) Fotos die im Wortsinne anschaulichsten Zeugen ihrer deutschen Geschichte sind. Indem ein junger Kaliningrader wie Max Popov Fotografien Königsbergs zusammenträgt und in die Öffentlichkeit bringt, leistet er seinen Beitrag zu einer Bewahrung und zur Aneignung dieser Geschichte. Doch die Sammlung Max Popovs vermag noch mehr: Er fügt in ihr die Bilder Königsbergs und Kaliningrads zu einem Ganzen zusammen.

Ulrike Schmiegelt im Eröffnungsvortrag der Ausstellung [hier der gesamte Text als pdf]

Noch bis zum 7. Juli besteht die Gelegenheit, die eindrucksvolle Fotosammlung von Max Popov (Kaliningrad) im Berliner studio im hochhaus anzuschauen. Hier einige Fotos von der Ausstellung (und der Eröffnung):

Parallele Erinnerung - Foto: Arndt Beck

Max Popov konnte bei der Eröffnung leider nicht anwesend sein. Wir hoffen aber, daß sein Besuch zur Vorführung des Films “Königsberg is dead” (in Anwesenheit des Regisseurs Max Zeitler) am 14. Juni nachgeholt werden kann. Dazu in Kürze mehr. Und hier noch ein Artikel zur Ausstellung aus der Berliner Woche.

Vielen Dank an Ulrike Schmiegelt für den Text und an Uwe Seibt für die Fotos!

Thema: Bilder, Bücher, Kaliningrad ohne Heimweh, Kunst, Texte / Zitate, Veranstaltungen | Kommentare (0) | Autor:

26. April: Einladung zur Ausstellung “Parallele Erinnerung”

Freitag, 5. April 2013 12:32

Einladung "Parallele Erinnerung"

Parallele Erinnerung

150 Jahre Geschichte von Königsberg und Kaliningrad in Fotografien

Die Sammlung Max Popov (Kaliningrad)

[Einladung als pdf]

Seit etwa 10 Jahren sammelt der Grafikdesigner und Fotograf Max Popov Bilder seiner Heimatstadt Kaliningrad und der Stadt, auf deren Trümmern sie errichtet wurde: Königsberg. Vor einem Jahr veröffentlichte er als vorläufigen Höhepunkt seiner Sammelleidenschaft den ebenso beeindruckenden wie bestürzenden Bildband »Параллельная Память« – Parallele Erinnerung.

Zum ersten Mal wird die Bildgeschichte Königsbergs/Kaliningrads als gemeinsame gedacht, nicht in plumper Vorher-Nachher-Gegenüberstellung, sondern als parallele Erinnerungslinien, die sich (fast) nicht berühren, aber dennoch immer wieder durchdringen.

Geradezu exemplarisch führt Max Popov mit seinem Bildband den »Zivilisationsbruch« (Dan Diner), des 20. Jahrhunderts vor Augen. Königsberg, die Stadt »im Planquadrat des totalen Krieges« und Kaliningrad, »die Stadt nach dem Grauen« (Karl Schlögel) verschmelzen hier zum Symbol der von Deutschland verursachten unwiederbringlichen kulturellen Auslöschung. Doch ebenso sichtbar werden auch die Zerstörungen, die erst in der Sowjetunion geschehen sind.

In Zusammenarbeit mit dem Kurator Arndt Beck zeigt die Kunst- und Literaturwerkstatt studio im hochhaus erstmals in Deutschland eine Ausstellung aus diesem sehr unbekannten und fotografisch hervorragenden Material.

Der Bildband »Параллельная Память« ist in der Ausstellung (und hier) erhältlich.

Eröffnung: 26. April 2013, 19 Uhr (in Anwesenheit von Max Popov)

Es spricht: Dr. Ulrike Schmiegelt, Kunsthistorikerin

Ausstellung vom 28. April bis 7. Juli 2013

Veranstaltung während der Ausstellung:

Freitag, 14. Juni, 19 Uhr, Filmabend
Königsberg is dead, 2004,
Dokumentation, D, F, 73 Min.
Buch und Regie: Max Zeitler & Gilbert Barillé
Anschließendes Gespräch mit Max Zeitler|Regisseur

studio im hochhaus – kunst- und literaturwerkstatt
Zingster Straße 25
13051 Berlin
Telefon | Fax 030-9293821
studioimhochhaus@kultur-in-lichtenberg.de

Kartenansicht

Montag bis Donnerstag 11 bis 19 Uhr
Sonntag 14 bis 18 Uhr
An gesetzlichen Feiertagen ist geschlossen.

S-Bahn S 75 Richtung Wartenberg bis Hohenschönhausen; Tram M4, M5 | Richtung Zingster Str. bis Ahrenshooper Str.; Tram M4, M17| Richtung Falkenberg bis Prerower Platz; Bezirksamt Lichtenberg von Berlin; Abt. Bildung, Kultur, Soziales und Sport; Amt für Weiterbildung und Kultur; Fachbereich Kunst und Kultur; unterstützt wird die Einrichtung von der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH

Thema: Bilder, Bücher, Kaliningrad ohne Heimweh, Kunst, Veranstaltungen | Kommentare (0) | Autor:

Helmut J. Psotta (1937-2012)

Samstag, 2. Februar 2013 20:50

Nicht das Vergnügen, nicht der Ruhm, nicht die Macht: die Freiheit, einzig die Freiheit.

Fernando Pessoa

Helmut J. Psotta (1937-2012)

Am 29. Dezember 2012 ist der Künstler Helmut J. Psotta im Alter von 75 Jahren verstorben.

Seine Ausstellung Radikale Poesie – Frühe Arbeiten 1954 – 1962 (hier einige Fotos), die noch bis zum 17. Februar 2013 im Berliner studio im hochhaus (Website derzeit nicht aktuell) läuft, war eigentlich als “Geschenk” zu seinem Geburtstag gedacht. Nun ist sie sein Requiem.

In junge Welt ist ein Bericht zu Ausstellung und Leben von H.J. Psotta erschienen, wenig später auch ein kurzer Nachruf.

Zu Ehren von Helmut J. Psotta findet am Freitag, den 8. Februar 2013, 19 Uhr, im studio im hochhaus eine Gedenkveranstaltung für ihn statt. Es werden Texte und Briefe von ihm gelesen sowie ein Ausschnitt aus einer Performance gezeigt, die er im Rahmen seiner radikalsten Arbeit, dem Todesbilder-Projekt, am 25. Mai 1990 in der Studiobühne des Maxim-Gorki-Theaters realisierte.

Außerdem wird der nun endlich erschienene Katalog zur Ausstellung vorgestellt. Hier bekommt man einen guten Eindruck davon (leider ist die Darstellung nicht ganz fehlerfrei, häufig ziehen sich Streifen über die Bilder – ich werde versuchen, das zu verbessern):

Der Tod von Helmut J. Psotta ist ein schwer zu beschreibender Verlust. Es bleibt eine Leere, die nie wieder gefüllt werden kann.

Thema: Bilder, Bücher, Kunst, Radikale Poesie, Veranstaltungen | Kommentare (1) | Autor: