Beitrags-Archiv für die Kategorie 'Videos'

Bildungsfernsehen im weltweiten Gewebe

Donnerstag, 7. Januar 2010 7:11

Die Deutschen, die ja Mitglied der NATO sind, und die eben eingebunden worden sind in Afghanistan, die werden das vermutlich eines Tages bitter bereuen, denn sie müssen eigentlich nur die Befehle ausführen, die die [US-]Amerikaner ihnen geben. In einem Krieg, den die Sowjets mit 100.000 Mann verloren haben, sind sie jetzt mit rund 4.000 Mann präsent – wie das ausgehen wird, wird man sehen …

Daniele Ganser

Was Daniele Ganser hier zu sagen hat, ist hochinteressant – doch ebenso faszinierend ist die Art und Weise der Präsentation. Bildungsfernsehen, wie man es im Fernsehen nur sehr, sehr selten zu sehen bekommt.

Mit Dank an A.!

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Morning Song

Mittwoch, 23. Dezember 2009 8:14

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Nieder mit IT!

Dienstag, 10. November 2009 4:21

…und natürlich sind Nordamerikaner zu dick:

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Ach, Pigor, Eichhorn und Ulf, es könnte ewig so weitergehen

Und Buchbinder Wanninger war mir bisher unbekannt.

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Drei Dinge

Freitag, 2. Oktober 2009 23:26

Harald Schmidt war zwei Sendungen wirklich gut – darum nutzte ich das weltweite Gewebe, mir auch die dritte auzuschauen. Folgender Hinweis machte mich gleich zu Anfang stutzig: “Aus rechtlichen Gründen musste ein Beitrag mit ‘ver.di’-Chef Frank Bsirske entfernt werden”.

Harald Schmidt

Screenshot von DasErste.de, 2. Oktober 2009

Natürlich fand ich den Beitrag gleich bei YouTube (und dort auch das wunderbare Interview Jan Böhmermanns mit Sahra Wagenknecht):

Die rechtlichen Gründe begreife ich nicht. Und noch weniger begreife ich, daß ausgerechnet die überflüssigste Zeitung der Welt, die Berliner Morgenpost, einen sehr treffenden Artikel über eine höchst durchschnittliche Sendung schreibt.

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Noch etwas Galgenfrist

Donnerstag, 7. Mai 2009 14:10

 

via: Neue Fragmente eines Ungenannten

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Klein und flach: Heinz von Foerster

Sonntag, 17. August 2008 16:53

Heinz von Foerster ist einer dieser seltenen großartigen Menschen, die man ich nur lieben kann. Es ist Lutz Dammbeck zu danken, daß er ihm mit seinem Streifen Das Netz ganz nebenbei ein filmisches Denkmal gesetzt hat.

Auch diese kleine Pawlow-Parabel ist sehr charmant. Doch noch viel besser als sie zu lesen, ist, sie auf dieser CD zu hören. Zumal sie dort noch mit einer Picasso-Parabel ergänzt wird:

Da hat ein amerikanischer Bildersammler den Picasso besucht. Und jemand sagte einmal zu Picasso – das war er -, daß er doch lieber Bilder von Dingen malen sollte, wie sie wirklich sind – objektive Bilder. Picasso murmelte, daß er nicht ganz sicher wäre, was das sein sollte. Da hat der Mann ein Foto herausgezogen aus seiner Brieftasche und sagt: “Sehen Sie, das meine ich. Das ist ein Bild meiner Frau, wie sie wirklich ausschaut.” – Picasso sagt: “Sie ist aber sehr klein, nicht wahr, und auch sehr flach.”

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Venezolanische Charme-Offensive

Freitag, 27. Juni 2008 19:34

Der hochbegabte venezolanische Exportschlager Gustavo Dudamel und seine Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar machen nicht einfach nur Musik. Das ist hinterhältigste bolivarische Propaganda, gegen die nicht einmal unser konservatives Bürgertum gefeit ist. Guerillakampf war gestern. Die nächste Revolution beginnt in den Konzertsälen. Und hier ist sie auch notwendig, wußte doch schon Walter Hasenclever: Die Mörder sitzen in der Oper.

Dudamel präsentiert den 2. Satz der 10. Sinfonie, mit dem Dmitri Schostakowitsch versuchte, Stalin zu charakterisieren. Und Freunde hinkender Vergleiche brauchen nur noch eins und eins zusammenzuzählen.

Wer dennoch (oder gerade deshalb) von Schostakowitsch nicht lassen kann, dem sei das Buch Stalin und Schostakowitsch von Solomon Wolkow ans Herz gelegt. Alle anderen sollen sich an Christoph Twickels Chávez-Biografie abarbeiten.

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