Über URINTINTE

Blog von Arndt Beck, Fotograf und Autor

“Und er machte sein Testament. Mit Urintinte. Andere hatte er nicht. Denn er saß im Gefängnis. Er verwünschte darin: die Phantasten, Dagny, das Karussellpferd Johann, seine arme Mutter und viele andere Leute. Dann starb er. Auf einer Sodasuppe erwuchs ein Palmenwald. Ein Pferd bewegte die Beine und kam voran. Eine Trauerfahne wehte auf einem Krankenhaus.”

Hugo Ball, Tenderenda der Phantast, Innsbruck 1998, S. 18

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Datum: Sonntag, 8. Juni 2008 20:10
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