21. Februar

  1. Vor 75 Jahren: Avrom Sutzkever in Deutschland
  2. 17. Februar 1946
  3. 18. Februar
  4. 19. Februar
  5. 20. Februar
  6. 21. Februar
  7. 22. Februar
  8. 23. Februar
  9. 24. Februar
  10. 25. Februar
  11. 26. Februar
  12. 27. Februar
  13. 1. März
  14. 6. März 1946

***

Nürnberg, 21. Februar, 6 Uhr abends:

Gerade erst ist unser Flugzeug in dem ehemaligen Räubernest gelandet, wo der jetzt unschädlich gemachte Alfred Rosenberg einst seine antijüdischen Gesetze verkündete. Bis in alle Ewigkeit wird der Name Nürnberg in die Geschichte eingehen: Nürnberger Gesetze — Nürnberger Prozess. Symbolisch. Hier, wo die Losung von der Vernichtung des jüdischen Volks ihren Anfang nahm — hier werden jetzt die Verbrecher verurteilt. Und ich, vielleicht der einzige am Leben gebliebene jiddische Dichter aus dem besetzten Europa, ich komme jetzt zum Prozess in Nürnberg, nicht nur als Aussagender, sondern als lebendiger Zeuge der Unsterblichkeit meines Volks.

Ich bemerkte es schon in Berlin und jetzt noch einmal deutlicher: die Gebäude sind hier nicht zusammengewachsen wie etwa in Moskau. Jedes Gebäude ist getrennt vom nächsten. Die Architektur — eine mittelalterlich-gotische. Am besten gefallen mir die Gebäude, die zertrümmert liegen.

Der Strom der Passanten ist viel dichter als in Berlin. Neben Einheimischen gehen ebenso viele amerikanische Soldaten umher. Es fallen auch einige weitere Ausländer auf — man spürt, dass sich in der Stadt etwas Bedeutendes ereignet.

Wir wohnen im ›Grand Hotel‹. Einer seiner Flügel ist von einer Bombe zerstört.

Am Abend kam der sowjetische Hauptankläger Rudenko zu mir. Er erkundigte sich, wie es mir gehe und sagte, dass er mich heute ausruhen lasse und wir morgen alle Fragen bezüglich meines Auftritts als Zeuge beim Nürnberger Prozess besprechen
werden.


20. Februar

  1. Vor 75 Jahren: Avrom Sutzkever in Deutschland
  2. 17. Februar 1946
  3. 18. Februar
  4. 19. Februar
  5. 20. Februar
  6. 21. Februar
  7. 22. Februar
  8. 23. Februar
  9. 24. Februar
  10. 25. Februar
  11. 26. Februar
  12. 27. Februar
  13. 1. März
  14. 6. März 1946

***

Berlin, 20. Februar:

Berlin. Ich überzeuge mich mit eigenen Augen, dass die russische Bezeichnung für die Stadt, Звериная берлога, Höhle der Bestie, sehr zutreffend ist. Sogar jetzt, wo die Stadt auf den Kopf gestellt wurde, macht sie noch immer den Eindruck einer Bestienhöhle. Ich fahre in einem Taxi durch die Stadt. Je näher ich dem Zentrum komme, desto deutlicher sind die Erfolge der ›fliegenden Festungen‹. Seit Stunden fahren wir durch alle Zonen. Die Straßen sind spärlich bevölkert. Hunderte von Deutschen streifen zwischen den Ruinen umher, trennen die Ziegel voneinander, reinigen und ordnen sie. Fast alle Deutschen, die auf der Straße gehen, tragen Rucksäcke oder Handkörbe. Darin sammeln sie Holzreste, Brot und dergleichen mehr. Das Zentrum der Stadt — Ruinen. Die amerikanischen und englischen Piloten waren Künstler. Der Asphalt ist überall fast unversehrt — aber die Gebäude liegen in Schutt und Asche an den Straßenrändern mit aufgerissenen Rachen.

Nun sind wir am berühmten Brandenburger Tor. Hier nahm Hitler die Paraden ab. Ringsherum — Leere. In der Leere — Ruinen. Der Alexanderplatz hat noch etwas von seinem ehemaligen Erscheinungsbild und sieht aus wie eine abgetakelte Straßendirne, die den Anschein von Jugend vorgaukelt. Der Tiergarten, Frankfurter Allee — abgewrackt. Die Spree — voll mit gekenterten Schiffen. Das hast du nun davon, Berlin! Doch es ist immer noch zu wenig für dich. Verflucht sollst du sein in alle Ewigkeit und dich nie wieder erheben!

Im sowjetischen Ministerium zeigt uns der Pförtner das Gebäude, in dem die Kapitulationserklärung unterzeichnet wurde. Ein graues, zweistöckiges Gebäude rechts im Hof.

Es scheint, als würden wir heute nicht nach Nürnberg fliegen. Das Wetter ist schlecht und der Flugverkehr ist eingestellt. Ich laufe durch die Straßen der Hauptstadt und schaue in die Gesichter der Passanten. Ich überzeuge mich noch einmal, dass die Deutschen sehr begabte Idioten sind. Es würde mich nicht stören, wenn von ihrem ganzen Land und Volk nicht die geringste Spur bliebe.

Ich bringe in Erfahrung, dass die arbeitenden Deutschen 500 Gramm, die nichtarbeitenden 400 Gramm Weißbrot am Tag bekommen.

Es erscheinen viele Zeitungen. Deutsche Volkszeitung (kommunistisch); Zeitung für das deutsche Volk und andere. Interessant, dass der Nürnberger Prozess fast nicht erwähnt wird. Stattdessen finde ich Artikel über Luther, über Heine (in der kommunistischen) und Gedichte von frisch gebackenen deutschen Poeten.

19. Februar

  1. Vor 75 Jahren: Avrom Sutzkever in Deutschland
  2. 17. Februar 1946
  3. 18. Februar
  4. 19. Februar
  5. 20. Februar
  6. 21. Februar
  7. 22. Februar
  8. 23. Februar
  9. 24. Februar
  10. 25. Februar
  11. 26. Februar
  12. 27. Februar
  13. 1. März
  14. 6. März 1946

[den opfern und überlebenden von hanau gewidmet]

***

19. Februar:

Die Straße vom Erholungsheim zum Flughafen in Minsk ist verschneit. Unser Auto kommt kaum von der Stelle. Man ruft einen Trupp Deutsche heraus. Sie stapfen im Schnee und schaufeln für uns den Weg frei. Wir fliegen weiter. Der Himmel, eben noch sonnig, ist nun, so scheint es, wolkenverhangen. Das Flugzeug fliegt in drei Kilometern Höhe. Dann lässt es sich weiter hinab. Die beschlagenen Scheiben beginnen ein wenig zu tauen. Ich sehe, wie die Landschaft anfängt sich zu verändern. Wir fliegen über Deutschland. Die Dörfer — rote, zweistöckige Gebäude. Das Flugzeug fliegt nun sehr bodennah: in jedem Dorf — eine rote Backsteinkirche im mittelalterlichen Stil. Alles ist rot, vollgesogen mit unserem Blut. Die Landschaft ist eine künstliche. Nirgends naturbelassener Wald, alles abgegrenzt. Rechteckig.

Wir landen in Landsberg. In Berlin herrscht Sturm. Landsberg — eine große, weitläufige Stadt. Sie gehört jetzt zu Polen. Die polnische Sprache klingt auf dem deutschen Boden für mich etwas eigenartig. […]

Wir fahren mit Autos nach Berlin. 70 Kilometer vor Berlin, in Küstrin, liegt die polnische Grenze. Man kontrolliert uns. Wir fahren weiter. Schon sind wir in Herzfelde. Ein Vorort von Berlin. Wir gehen in ein Wirtshaus. Eine blonde deutsche Bestie, mit einem falschen, ekelhaft-aufreizenden Lächeln, bringt uns Bier. Sie heißt Frau Schulze. In der Nähe spielt ein dreijähriges Kind mit einer Puppe. Die Dreijährige ist bereits eine deutsche Frau, mit allem was dazugehört. Die Augen sind hasserfüllt, als stieße aus ihnen ein Schlachtmesser hervor. Wie viele jüdische Kinder sind verbrannt und erstickt worden beim Lächeln und mit der Hilfe von solchen kleineren und größeren Schulzes!

Nacht. Berlin. Gerade erst war es, dass hier die braune Pest wütete. Im Ghetto konnte ich mir kaum vorstellen, je diesen Boden zu betreten. Wir fahren in die sowjetische Zone. Nach einem Bankett bringt man uns ins Hotel. Wie höflich die Deutschen um uns sind! Die Bedienstete bringt mir ein Kissen aufs Zimmer, ihr eigenes Kissen, wie sie sagt, denn es fehlt an Bettzeug.

In der Küche des Hotelzimmers hängt ein Teller mit einer charakteristischen deutschen Aufschrift:

Der größte Schatz
für einen Mann
ist die Frau
die kochen kann.

Und oben — eine große Aufschrift: Die Sonne mit uns, als hätten die Deutschen im Voraus geahnt, dass hier eine Zone sein wird — eine sowjetische, eine amerikanische und so weiter. Ich falle aufs Bett. Den Tränen nahe.

18. Februar

  1. Vor 75 Jahren: Avrom Sutzkever in Deutschland
  2. 17. Februar 1946
  3. 18. Februar
  4. 19. Februar
  5. 20. Februar
  6. 21. Februar
  7. 22. Februar
  8. 23. Februar
  9. 24. Februar
  10. 25. Februar
  11. 26. Februar
  12. 27. Februar
  13. 1. März
  14. 6. März 1946

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18. Februar:

Moskau, Flughafen Vnukovo. Wir fliegen. Wir sind neun Zeugen. Zwei Begleiter. Unter den Zeugen — Iosif Abgarovic Orbeli, der weltberühmte armenische Gelehrte; Nikolaj Ivanovic Lomakin, der Priester aus Leningrad, welcher dort die Blockade überlebt hat; der Kunstprofessor Dmitriev, auch aus Leningrad; Dr. Evgenij Kivil’sa, der ehemalige Kriegsgefangene aus Proskurov, der im Kriegsgefangenenlager Rakovo war; Dovid Iosifovic Budnik (ein Jude aus Kiev), der aus Babij Jar fliehen konnte; zwei junge belarussische Frauen, die aus Auschwitz und Maidanek gerettet wurden; Jakov Grigor’ev, Vorsteher einer Kolchose im Oblast Pskov, welche die Deutschen, zusammen mit den Kolchosearbeitern, niederbrannten; Tarkovskij, der Kriegsgefangene vom Großlazarett in Slavuta. Der belgische Militärattaché fliegt auch mit.

Wir landen in Minsk. Hier begleitet man uns zu dem Gebäude eines Erholungsheims. Während des Banketts, am Abend, erhebt Orbeli sein Glas auf das Zusammenleben aller Völker mit dem jüdischen Volk. Orbeli beeindruckt. Besitzt jüdischen Scharfsinn. Hätte er mir nicht ausdrücklich gesagt, dass er Armenier ist, wäre ich geneigt, ihn für einen Juden zu halten. Der Priester, ein volkstümlicher Charakter gogolscher Art, bringt patriotische Trinksprüche aus und bekreuzigt sich. Er bemerkt, dass die Kellnerin aus seiner Geburtsstadt Kaluga stammt — überfällt sie mit Küssen und säuft wie ein Loch.

17. Februar 1946

  1. Vor 75 Jahren: Avrom Sutzkever in Deutschland
  2. 17. Februar 1946
  3. 18. Februar
  4. 19. Februar
  5. 20. Februar
  6. 21. Februar
  7. 22. Februar
  8. 23. Februar
  9. 24. Februar
  10. 25. Februar
  11. 26. Februar
  12. 27. Februar
  13. 1. März
  14. 6. März 1946
Hier und im folgenden: Details aus dem Zyklus berliner zeyde von A. Beck, Mischtechnik auf Fotokopie, 2019

***

17. Februar:

Das Protokoll meiner Zeugenaussage ist bereits fertig. Mit einem Taxi fährt man mich durch ganz Moskau und kleidet mich ein. Morgen, sechs Uhr in der Früh, muss ich zu Chomic kommen. Ich werde nach Nürnberg fliegen. Es ist schon lange her, dass mich ein so starkes inneres Erleben beherrschte. Ich stand zehn Minuten vor meiner Wohnung und habe sie nicht erkannt. Ich spüre die enorme Verantwortung meiner Reise. Ich bete, dass die ausgelöschten Seelen der Ermordeten durch meine Rede Klage führen. Ich will Jiddisch reden. Unbedingt Jiddisch. Ich habe darüber mit Erenburg, mit dem Ankläger Smirnov und allen anderen gesprochen. Ich will in der Sprache des Volkes sprechen, welches sich die Angeklagten anmaßten auszurotten, zusammen mit seiner Sprache. Man soll unsere Muttersprache hören. Man soll unsere Sprache hören und Alfred Rosenberg soll vor Wut platzen. Möge meine Sprache in Nürnberg triumphieren als ein Symbol von Unvergänglichkeit.

Vor 75 Jahren: Avrom Sutzkever in Deutschland

  1. Vor 75 Jahren: Avrom Sutzkever in Deutschland
  2. 17. Februar 1946
  3. 18. Februar
  4. 19. Februar
  5. 20. Februar
  6. 21. Februar
  7. 22. Februar
  8. 23. Februar
  9. 24. Februar
  10. 25. Februar
  11. 26. Februar
  12. 27. Februar
  13. 1. März
  14. 6. März 1946
Arndt Beck (Hg.), In Sodom — Avrom Sutzkever in Deutschland, Leipzig, Berlin 2020

Heute vor genau 75 Jahren begann in Moskau die Reise des jiddischen Dichters Avrom Sutzkever nach Deutschland, um für den sowjetischen Ankläger beim Nürnberger Prozess als Zeuge auszusagen. Aus diesem Anlaß poste ich in den kommenden Wochen täglich seine Tagebucheindrücke, die kommentiert und begleitet von Gedichten und Zeichnungen unlängst von mir bei Hentrich & Hentrich herausgegeben wurden.

Rezensionen:

4. Januar 2021, Leipziger Internet Zeitung
15. März 2021, junge Welt
26. März 2021, Zukunft (pdf, S. 6/7, deutsch und russisch)

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Moskau, 16. Februar 1946:

Mit Mühe und Not heute von Vilna nach Moskau gelangt. Wäre Kravetski, der Verwalter der Vilnaer Philharmonie nicht gewesen — niemals hätte ich ein Ticket erhalten und hätte so die ganze Angelegenheit verpasst. In Moskau — große Aufregung. Alle suchen mich. Erenburg rief zweimal bei mir an. Teumin vom Informbüro ist sich sicher, dass ich zu spät bin. Ich darf gar nicht daran denken. Ich habe wahrhaftig das Auftreten als Zeuge bei diesem Prozess von welthistorischer Bedeutung verpasst? Ich rufe Chomic an, von dem mein Auftritt abhängt. Seiner Antwort nach bin ich mir sicher, dass ich zu spät angekommen bin.

Ich gehe hinunter auf die Straße, ins Komitee. Freydke ist nervös, obwohl sie glaubt, dass ich auf jeden Fall fahre. Ich rufe Erenburg an — fühle mich ihm gegenüber schuldig, war er es doch, der mich zum ersten Kandidaten der Anklage erklärte, und am Ende — zu spät. Er antwortet mir aber bestimmt, dass ich es weiterhin telefonisch versuchen soll.

Als ich abends zurückkomme, ist zu Hause alles in Aufruhr. Schon vier Anrufe vom Komitee, dass ich sofort kommen soll. Heißt das, doch nicht zu spät? Mit meinem Bündel Material laufe ich los. Man macht ein Protokoll meiner Zeugenaussage, das Ganze dauert fünf Stunden.


César Vallejo: Trilce LXVI

César Vallejo-Band aus H.J. Psottas Bibliothek; Umschlaggestaltung: Raúl Avellaneda

Es läutet der Zweite November

Diese Stühle sind eine gute Bleibe
Vom Vorgefühl
Jener Zweig
Geht
Kommt
Steigt hinan
Wallt schweißig
Erschöpft
In diesem Raum
Es läutet traurig der Zweite November

Begrabene
Wie schneiden Eure verbrauchten Zähne ein
Zum Grund
Durchprüfen erblindete Nerven
Ohne Erinnern an ausdauernde Stränge
Die aufgeblähte Kantorenarbeiter
Zusammenflicken
Mit unaufhörlicher Faser
Unzählige Knoten
Pulsierend von Scheidewegen

Ihr
Ihr Begrabenen
Glänzender Knie
Von soviel Ausgeliefertsein keusch
Wie zersägt Ihr das Herz eines andern
Mit Euren weißlichen Kränzen
Gelichteter Innigkeit
Ja
Ihr
Ihr Begrabenen

Es läutet traurig der Zweite November
Und vom Vorgefühl
Jener Zweig
Den ein Fuhrwerk zerfrißt
Das gleichgültig
Über die Straße
Rollt

Übertragung: Helmut J. Psotta


Nach: Grupo Chaclacayo, Todesbilder — Peru oder Das Ende des europäischen Traums, Berlin 1989, S. 28

09.–21.10.20: STADT | WAND | SCHLUSS

Einladung zur Ausstellung STADT | WAND | SCHLUSS von Holger Siefken und Arndt Beck
Arndt Beck | Holger Siefken: STADT | WAND | SCHLUSS || Überdosis Berlin | Fotografie

Holger Siefken | Arndt Beck
STADT | WAND | SCHLUSS
Überdosis Berlin | Fotografie

9. bis 21. Oktober 2020

verlängert bis zum 4. November

täglich 16 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung

Galerie ZeitZone
Adalbertstr. 79 | 10997 Berlin
galerie-zeitzone.de

Irrelevantes, Randständiges, Zusammengewürfeltes und Ephemeres stehen im Fokus der Fotografen Holger Siefken und Arndt Beck. Zwischen pandemischer Reklame, Streetart und was die Sonne sonst noch so bescheint, ertasten sie auf ihren Wegen und Abwegen die Epidermis der Stadt. In STADT | WAND | SCHLUSS verdichten sie Fixiertes zur gemeinsamen fotografischen Bestandsaufnahme. Ebenso schnöde wie schön, ebenso banal wie besonders. Eine geballte Überdosis Berlin.

***

Vor-Vernissage am Freitag, den 9. Oktober, 20 Uhr:

»Ein Grenzfall zwischen Engel, Frau, Mann und Tier«: Jens Bjørneboe zum 100sten. Lesung von Arndt Beck

Jens Bjørneboe, Quelle: Alchetron

Ein Leben im Kampf gegen die »alles beherrschende Ungerechtigkeit«, gegen die »Kälte des Herzens« und gegen die »menschliche Bestialität« führte und litt Norwegens umstrittenster Schriftsteller: Jens Bjørneboe. Punktgenau zu seinem 100sten Geburtstag ehren wir einen großen Unangepassten, Anarchisten und heiligen Trinker. Skål!

Eintritt frei, Spenden und Anmeldung erwünscht

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Vernissage am Samstag und Sonntag, den 10./11. Oktober, jeweils ab 16 Uhr:

Zwischen Genussmitteln und Unterhaltungsmusik stets zum Verkaufsgespräch bereit: die Fotografen …

Holger Siefken | Arndt Beck: STADT | WAND | SCHLUSS || Überdosis Berlin | Fotografie

***

Finissage am Samstag, den 17. Oktober, 20 Uhr:

Ansgar Wilken musiziert

Ansgar Wilken, Foto: privat

Der Hosentaschen-Avantgardist Ansgar Wilken spielt nicht nur Cello und Kleinstpercussion, sondern nutzt auch Kurzwaren und Küchenutensilien, um es Dir in seinem einzigartigen, verspielten Klangmikrokosmos heimelig zu machen.

Eintritt frei, Spenden und Anmeldung erwünscht